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Winterpause bringt mehr Arbeitslose

Saisonal bedingt ist die Arbeitslosenquote im Kanton Bern leicht gestiegen. Betroffen ist vor allem die Baubranche.

Im Winter wird weniger gebaut. (Symbolbild/Archiv)
Im Winter wird weniger gebaut. (Symbolbild/Archiv)
Fritz Lehmann

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Dezember im Kanton Bern um 983 auf 11'313 Personen angestiegen. Damit erhöhte sich die Arbeitslosenquote von 1,8 auf 2 Prozent.

Die Zunahme der Arbeitslosigkeit erklärt sich grösstenteils mit saisonalen Effekten, wie die kantonale Volkwirtschaftsdirektion am Dienstag mitteilte. Wie zu dieser Jahreszeit üblich, stieg die Zahl der Arbeitslosen vorwiegend in den Berufen des Baugewerbes. Allein in dieser Branche waren im Dezember 663 Personen mehr arbeitslos als im Vormonat. Zudem ist die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Industrie und dem Gewerbe gesunken. In den Berufen des Gastgewerbes verzeichnete der Kanton dank dem Start der Wintersaison hingegen weniger Arbeitslose.

Bereinigt um die saisonalen Einflüsse stieg die Arbeitslosigkeit leicht an. Gemäss Modellberechnungen des Berner Wirtschaftsamts beco betrug die saisonbereinigte Arbeitslosenquote 1,9 Prozent. Anfang Jahr hatte diese Quote 2,3 Prozent betragen.

Die Spannweite der Arbeitslosenquote reicht in den zehn Verwaltungskreisen des Kantons von 0,9 (Frutigen-Niedersimmental) bis 2,9 Prozent (Biel). Verglichen mit dem Dezember 2017 waren Ende Dezember des vergangenen Jahres im Kanton Bern 2?513 Personen weniger arbeitslos.

SDA/zec

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