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Wieder mehr Junge wollen Hausarzt werden

Die Massnahmen zugunsten der Grundversorgung wirken im Kanton Bern: Mehr Studierende streben in die Hausarztpraxis.

Weisse Kittel auf dem Bundesplatz: Demonstration im Jahr 2006 zur Rettung der Hausarztmedizin.
Weisse Kittel auf dem Bundesplatz: Demonstration im Jahr 2006 zur Rettung der Hausarztmedizin.
Severin Nowacki (Archiv)

«Die Hausarztmedizin ist wieder sexy geworden.» Die Feststellung von Philippe Luchsinger, Präsident der Haus- und Kinderärzte Schweiz, lässt aufhorchen. Vor dreizehn Jahren protestierten auf dem Bundesplatz Tausende gegen schlechte Bedingungen in der Hausarztmedizin. Vor zehn Jahren kämpften Hausärzte mit einer Initiative um Anerkennung. Jetzt scheint mit Luchsingers Aussage die Wende erreicht zu sein. «In den vergangenen Jahren ist viel passiert», sagt er. «Die Hausarztmedizin hat sowohl in der Gesellschaft als auch innerhalb der Ärzteschaft an Beachtung gewonnen und sich neu positioniert.» Das sei auch bei den Jungen angekommen, sagt Luchsinger.

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