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Wie die Zulg Bern fast zum Verhängnis wurde

Nach dem Beinahe-Hochwasser vom Mittwochabend hat sich die Lage in der Berner Matte am Donnerstag wieder entspannt. Doch Experten warnen: Da das Wetter weiterhin unbeständig bleibt, hält die Hochwassergefahr in den kommenden Tagen an.

Am 4. Juli 2012 um 20 Uhr heulten in Bern die Sirenen.
Am 4. Juli 2012 um 20 Uhr heulten in Bern die Sirenen.
Manu Friederich
Hochwasseralarm in der Stadt – und die Feuerwehrkräfte füllten die Schutzschläuche.
Hochwasseralarm in der Stadt – und die Feuerwehrkräfte füllten die Schutzschläuche.
Keystone
Das Wetter soll wenigsten noch am Samstag freundlich bleiben.
Das Wetter soll wenigsten noch am Samstag freundlich bleiben.
Martin Erdmann
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Die Gewitterwolke, die sich am Mittwoch über dem Eriz entlud, war eindrücklich: Zehn Kilometer hoch war das Ungetüm. Entsprechend gross war auch die Regenmenge, die innert kurzer Zeit über dem Gebiet niederging und Bäche und Wasserläufe anschwellen liess. Die sonst so zahme Zulg führte um 16 Uhr rund 2,7 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Um 17.20 Uhr waren es 190 Kubikmeter. Die Abflussmenge hat sich damit versiebzigfacht. Die Folge: Eine gewaltige Flutwelle bahnte sich ihren Weg nach Steffisburg und Heimberg, wo die Wassermassen schliesslich in die Aare mündeten und den Fluss zwei Stunden später in Bern bedrohlich ansteigen liessen.

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