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«Wichtig ist, dass wir Haltung zeigen»

Einzelfälle wie derjenige des Hasspredigers Abu Ramadan könne es überall geben, sagt der Bieler Stadtpräsident Erich Fehr. Signalisiere man den Muslimen gegenüber generell Ablehnung, fördere dies nur die Radikalisierung.

Das Zusammenleben in der multikulturellen Stadt Biel – im Bild der Zentralplatz – funktioniert im Alltag sehr gut.

Das Zusammenleben in der multikulturellen Stadt Biel – im Bild der Zentralplatz – funktioniert im Alltag sehr gut.

(Bild: Manu Friederich)

Reto Wissmann@RetoWissmann

In Biel leben gut 5000 Muslime. Wie gut kennen Sie diesen Teil der Bevölkerung?
Die Muslime in Biel sind sehr heterogen. Bei einigen Gruppierungen sieht man etwas besser rein, bei anderen etwas weniger gut. Ich kenne vor allem Muslime, die am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und sich beispielsweise politisch engagieren. Zu fundamentalistischen Kreisen habe ich keinen Kontakt, diesbezüglich halte ich mich aber auch von christlichen Gruppierungen fern.

Der Bund

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