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«Werum kenne mir üs nid besser?»

Sie geniessen das gleiche Wetter und den gleichen Steuerfuss – und trotzdem kennen die Bewohner des Dorfes Suberg einander kaum mehr. Warum ist dies so? Der Suberger Filmemacher Simon Baumann geht in seiner 1. August-Rede auf Spurensuche – und plädiert für eine Wiederbelebung des Dorflebens.

Warum kennen wir uns nicht besser? Simon Baumann im Gespräch mit einem Dorfbewohner.
Warum kennen wir uns nicht besser? Simon Baumann im Gespräch mit einem Dorfbewohner.
Filmstill «Zum Beispiel Suberg»/zvg
In nur drei Jahrzehnten hat sich das Bauerndorf Suberg...
In nur drei Jahrzehnten hat sich das Bauerndorf Suberg...
Filmstill «Zum Beispiel Suberg»/zvg
Auf der Suche nach Anschluss in Suberg: Simon Baumann in seinem Film «Zum Beispiel Suberg», der Ende November in die Kinos kommt.
Auf der Suche nach Anschluss in Suberg: Simon Baumann in seinem Film «Zum Beispiel Suberg», der Ende November in die Kinos kommt.
Filmstill «Zum Beispiel Suberg»/zvg
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Liebi Mitbürgerinne, liebi Mitbürger Zersch möchti mi härzlech bi de Organisatore vom hütige Abe bedanke. Es isch ke Säubschtverständlechkeit, dass me amne eher jüngere Iiwohner vor Gmeind d Müglechkeit git, e 1. Ouguscht Red z'haute. I bedanke mi für die Iiladig und i fröie mi druf, mit euch aune e schöne Abe z'verbringe. Afaa möcht i mit emne Satz, wo sicher scho i hunderte vo 1. Ouguscht Rede isch bruucht worde. O ig chume hüt Abe nid um dä Satz ume. Gschribe het ne dr Friedrich Schiller i sim Drama «Willhelm Tell»: «Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern.» Es het mit de gseuschaftleche Gegäbeheite vo dr früechere Zyt z’tüe, dass d Schwöschtere i däm Satz nid vorchöme. Aber mir wüsse o so, was gmeint isch. Dä Satz isch Teil vom legendäre Rütlischwur u da drmit Teil vom Gründigsmythos vo üsere Eidgenosseschaft.

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