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Wenn die Krise zum Normalfall wird

Bei jedem Anstieg der Gesuchszahlen ist der Kanton Bern mit der Unterbringung von Asylbewerbern überfordert. Laut Kanton ist der Bund dafür verantwortlich.

In den Asylunterkünften des Kantons Bern wird es eng. Im Bild Betten in der umstrittenen Unterkunft Hochfeld.
In den Asylunterkünften des Kantons Bern wird es eng. Im Bild Betten in der umstrittenen Unterkunft Hochfeld.
Franziska Scheidegger (Archiv)

«Es ist ein leuchtendes Beispiel von gelebter Solidarität», sagt Iris Rivas, die Leiterin des kantonalen Migrationsdienstes (Midi). Sie spricht von der Gemeinde Riggisberg, die sich bereit erklärt hat, rund 150 Asylsuchende aufzunehmen. Die Gemeinde stellt dafür eine Zivilschutzanlage und eine Truppenunterkunft zur Verfügung. Der Platz ist dringend nötig. Rund 80 Asylbewerber pro Woche werden momentan dem Kanton Bern zugewiesen. Die bestehenden Zentren seien aber zu 98 Prozent ausgelastet, sagt Rivas. Gemäss der Leiterin des Midi sollen folgende Massnahmen die Situation entschärfen:

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