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Warten auf den Milliardenschaden

Die Gebäudeversicherung Bern hat wiederum ein günstiges Jahr ohne grosse Unwetter hinter sich. Gleichzeitig hat sie ihren Reservetopf für Naturkatastrophen weiter gefüllt

Auch für diesen Schaden musste die GVB aufkommen: Bauernhausbrand im Dezember 2014 im Emmental.
Auch für diesen Schaden musste die GVB aufkommen: Bauernhausbrand im Dezember 2014 im Emmental.
Marcel Bieri, Keystone

Wer im Kanton Bern ein Gebäude besitzt, muss es bei der GVB versichern lassen. Es gibt zwei Ausnahmen: das AKW Mühleberg (hat eine spezifische Versicherung) und die Gebäude der Eidgenossenschaft inklusive Bundeshaus (sind per Gesetz vom Zwang ausgenommen).

Auch ohne diese Gebäude bleiben der GVB noch fast 400'000 Häuser zu versichern. 16 000 davon hatten letztes Jahr einen Schaden zu beklagen. Brände verursachten 41 Millionen Franken an Schäden. Meist sind nur einzelne Häuser betroffen – die Kosten bewegen sich jeweils in einer gewissen Bandbreite. Anders verhält es sich mit den Elementarschäden: Wenn etwas passiert, dann kostet es gleich richtig. 2015 war zur Freude der Gebäudeversicherung ein ruhiges Jahr, die Unwetterschäden beliefen sich auf 28 Millionen Franken. Im Schnitt der letzten 20 Jahre sind es aber 123 Millionen Franken – das zeigt, wie sehr einzelne Ereignisse die Kosten nach oben treiben können.

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