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«Vorstösse gehören zu Kampagne»

Walter Schmid, Präsident der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos), versteht die Kürzung der Sozialhilfe in Bern nicht als Angriff auf die Skos. Der Entscheid habe mit dem Spardruck im Kanton zu tun.

Walter Schmid sagt, dass die politischen Vorstösse nur vordergründig gegen die Skos gerichtet sind.
Walter Schmid sagt, dass die politischen Vorstösse nur vordergründig gegen die Skos gerichtet sind.
Peter Schneider, Keystone

Mit dem Entscheid des bernischen Grossen Rats weicht künftig einer der grössten Kantone von den Skos-Richtlinien ab. Kommt die Skos nun unter Druck? Der Entscheid des Grossen Rats ist aus meiner Sicht in erster Linie eine kantonsinterne Angelegenheit. Der Kanton Bern muss in den nächsten Jahren 450 Millionen Franken jährlich einsparen. Dieser Spardruck hat sicher zusätzlich den einen oder anderen Parlamentarier dazu bewogen, für die Kürzungen bei der Sozialhilfe zu stimmen.

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