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Vom Pelzkäufer über den Tisch gezogen

Gauner machen im Kanton Bern die Runde: Sie geben vor, Pelze anzukaufen. Ahnungslose werden bei solchen Händeln oft nicht Kleidungsstücke los, sondern ihr Geld.

Achtung vor angeblichen Pelzankäufern: In Bern machen Gauner die Runde.
Achtung vor angeblichen Pelzankäufern: In Bern machen Gauner die Runde.
Keystone

Im Kanton Bern haben seit Beginn des Jahres schon mehrmals vermeintliche Pelzkäufer Besitzer von Pelzen bei Hausbesuchen übers Ohr gehauen. Die falschen Pelzkäufer suchen ihre Opfer per Inserat in Zeitungen. Wie die Berner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte, bieten die Betrüger in den Inseraten zwischen 400 und 8000 Franken für alte Pelze. Melden sich die Interessenten, versuchen die Gauner, raschmöglichst einen Termin zu vereinbaren.

17'000 Franken Beute

Beim Besuch in der Wohnung der Pelzinhaber interessieren sich die hochdeutsch sprechenden Betrüger aber rasch nicht mehr für Pelze, sondern vor allem für Schmuck und für Objekte aus Gold. Die Betrüger leisten dann gegen Aushändigung der Gegenstände meist eine Anzahlung mit dem Versprechen, den Restbetrag am folgenden Tag zu begleichen. Sie hinterlassen eine Mobiltelefonnummer. Kontaktversuche am folgenden Tag durch die Geschädigten bleiben dann aber ohne Erfolg.

Die Betrüger haben laut der Kapo bisher mit dieser Masche eine Beute im Wert von 17'000 Franken gemacht. Die Polizei geht aber davon aus, dass es weitere, ihr nicht bekannte Fälle gibt. Sie empfiehlt der Bevölkerung, sich nicht auf solche Angebote einzulassen.

SDA/rym

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