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«Vögeli friss oder stirb»

Roland Beeri, der ehemalige Asylkoordinator des Kantons Bern, übt scharfe Kritik am bernischen Migrationsdienst – und äussert den Verdacht, dass Bundesgelder für falsche Zwecke verwendet werden.

«Die angebliche Krise ist vorgeschoben»: Ex-Asylkoordinator Roland Beeri.
«Die angebliche Krise ist vorgeschoben»: Ex-Asylkoordinator Roland Beeri.
Adrian Moser

Herr Beeri, Sie haben sich von sich aus bei uns gemeldet. Wieso? Weil ich den Eindruck habe, dass das kantonale Asylwesen aus dem Ruder läuft. Und weil ich möchte, dass auch Aussenstehende verstehen, was da abläuft.

Als Präsident der Vereinigung von Profora Bejune werden Sie die Sparmassnahmen des Migrationsdienstes zu spüren bekommen. Suchen Sie nicht einfach die Öffentlichkeit, um Ihr Mandat zu retten? Nein, das war sicher nicht der Hauptauslöser. Ich habe mich gemeldet, weil ich sah, wie die Partnerorganisationen unter Druck gesetzt werden.

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