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Verurteilter zieht Mord-Urteil vor Berner Obergericht

Der Fall um einen IV-Bezüger, der im Oktober 2013 in Thunstetten eine Praxisassistentin erstochen haben soll, kommt vor das Berner Obergericht.

Gegen das Urteil das Regionalgerichts Burgdorf wurde Berufung eingelegt (Symbolbild).
Gegen das Urteil das Regionalgerichts Burgdorf wurde Berufung eingelegt (Symbolbild).
Christian Beutler (Archiv), Keystone

Der Mann hat gegen das Urteil des Regionalgerichts Burgdorf Berufung eingelegt.

Dieses hatte den 55-jährigen Serben im April wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt. Der Mann habe eine Zeugin zum Schweigen bringen wollen, erklärte der Gerichtspräsident anlässlich der Urteilseröffnung vor dem Regionalgericht Emmental-Oberaargau. Die 38-jährige Praxisassistentin hätte in einem Strafverfahren wegen missbräuchlich bezogener IV-Gelder gegen den Mann aussagen sollen.

Dazu kam es aber nicht. Am 1. Oktober 2013 wurde die Frau an ihrer Wohnungstüre in Thunstetten überfallen und mit mehreren Messerstichen brutal niedergestochen.

Der Angeklagte wies stets von sich, für die Bluttat verantwortlich zu sein. Nun hat sein Pflichtverteidiger beim Obergericht des Kantons Bern Berufung eingelegt, wie Radio 32 am Mittwoch berichtete. Eine schriftliche Bestätigung des Anwalts liegt der Nachrichtenagentur sda vor.

SDA/jur

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