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Umweltverbände gegen Autobahnzubringer

Mehrere Umweltorganisationen im Emmental und Oberaargau Umweltorganisationen wollen nicht, dass dort mit früher für das Tram Region Bern vorgesehenen Geldern Autobahnzubringer gebaut werden.

Das Emmental und der Oberaargau sollen einen Anschluss an die A1 erhalten. Das passt nicht allen. (Archiv)
Das Emmental und der Oberaargau sollen einen Anschluss an die A1 erhalten. Das passt nicht allen. (Archiv)
Valérie Chételat

Sie kritisieren in einer Mitteilung eine entsprechende Planvariante der Berner Regierung.

Statt 150 bis 280 Millionen Franken in den Bau von neuen Umfahrungsstrassen zu stecken, investiere der Kanton Bern diese Gelder viel besser in die Variante «Null plus», also die Sanierung bestehender Strassen. Das heisst es in einer Mitteilung der in der Mobilitätsplattform Emmental-Oberaargau zusammengeschlossenen Organisationen.

Mit einem solchen Betrag lasse sich diese Variante unabhängig von Bundesgeldern finanzieren, steht in der Mitteilung weiter. Das sei eine Chance für eine nachhaltige Lösung der Verkehrsprobleme. Wenn hingegen das Geld in neue Strassen fliese, sei das «weder finanz- noch umweltpolitisch verantwortbar».

Die Kritik der Organisationen wie etwa Pro Velo Emmental, VCS, WWF und «Heit Sorg zum Ämmital» richtet sich gegen die Pläne der Kantonsregierung, die noch im kantonalen Fonds zur Deckung von Investitionspitzen vorhandenen Gelder neu zu verwenden.

Vergangene Woche gab der Regierungsrat bekannt, er wolle diese Gelder statt etwa fürs Tram Region Bern und für den Fachhochschul-Campus Biel für die «Verkehrssanierung» des Emmentals und Oberaargaus verwenden.

Die kantonale Baudirektorin Barbara Egger sagte damals, der Kanton fahre zweigleisig: Die Planer arbeiteten sowohl an neuen Strassen als auch an der Sanierung der bestehenden. Die Umweltorganisationen gehen laut ihrer Mitteilung aber davon aus, dass das Geld in neue Strassen fliesst.

SDA/zec

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