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Weniger aber bessere Trauben im Kanton

Wegen der Frostnächte im April haben die Berner Winzer in diesem Jahr 17 Prozent weniger Trauben als im zehnjährigen Mittel eingebracht. Die Trauben sind allerdings von ausgezeichneter Qualität.

Die Berner Winzer haben dieses Jahr einen sechstel weniger geerntet als im Schnitt: Reben in Twann.
Die Berner Winzer haben dieses Jahr einen sechstel weniger geerntet als im Schnitt: Reben in Twann.
Valérie Chételat

Wie die bernische Volkswirtschaftsdirektion am Freitag mitteilte, weisen die Trauben dank der guten Witterung im Sommer und Herbst einen überdurchschnittlich hohen Zuckergehalt auf. Bei der Weinlesekontrolle und der Selbstkontrolle gab es keine nennenswerten Beanstandungen.

«Das Potenzial für einen weiteren sehr guten Weinjahrgang ist somit vorhanden», heisst es in der Mitteilung. Es gab keine Probleme mit Krankheiten, und die Schäden durch die Kirschessigfliege blieben in diesem Jahr gering.

Der grösste Teil der Trauben wurde in der Bielerseeregion geerntet. Dort gab es Frostschäden in einigen oberen Lagen und im Juli Hagelschäden am Jolimont. 1366 Tonnen Trauben brachten die Winzer und ihre Lesehelfer in dieser Region ein.

Am Thunersee waren es lediglich knapp 44 Tonnen. Das entspricht nur einem Drittel einer Normalernte und ist die schwächste Ernte seit Jahren. In normalen Jahren werden am Thunersee rund 140 Tonnen Trauben eingebracht.

2017 wurde im Kanton Bern auf einer Fläche von 247 Hektaren Wein angebaut. Der Ertrag von 1425 Tonnen geernteten Trauben liegt um 28 Prozent unter dem Ertrag des Vorjahrs.

SDA/gef

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