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Nach dem SCB nun der EHC Biel

Berns früherer Meistertrainer Antti Törmänen kehrt zurück in die National League – und in die Region Bern.

Antti Törmänen war zuletzt in seiner Heimat Finnland beim IFK Helsinki Trainer.
Antti Törmänen war zuletzt in seiner Heimat Finnland beim IFK Helsinki Trainer.
Tobias Anliker

Plötzlich ging es schnell: Der EHC Biel hatte nach einer kurzen Erfolgsserie unter Sportchef Martin Steinegger am Samstag beim 2:3 in Davos erstmals verloren, gestern nun leitete bereits der neue Trainer die Übungseinheit beim Tabellensiebten der National League. Er heisst wie erwartet Antti Törmänen. Der frühere Meistertrainer des SC Bern hat im Seeland einen bis Ende der Saison 2018/19 laufenden Vertrag unterschrieben. Törmänen wird schon heute im Meisterschaftsspiel gegen Lausanne in der Tissot-Arena erstmals an der Bande stehen. Der 47-jährige Finne übernimmt beim EHC Biel die Nachfolge von Mike McNamara, der Ende November als Headcoach abgesetzt wurde und mittlerweile im Club wieder als Nachwuchs-Chef fungiert.

Mit Törmänen entschied sich die Bieler Vereinsführung für ein bekanntes Gesicht und gegen eine Lösung mit einem mit der Schweiz nicht vertrauten nordamerikanischen Coach. Gemäss Medienberichten war der Amerikaner Tom Rowe aus der Organisation der Florida Panthers auf der finalen Zweier-Liste gestanden.

Törmänen hat eine erfolgreiche Vergangenheit in der Schweiz. Von 2011 bis 2013 coachte er den SC Bern. 2012 verlor er mit dem SCB das 7. Spiel des Playoff-Finals gegen die ZSC Lions, ein Jahr später holte er in sechs Spielen gegen Fribourg-Gottéron den Titel. Dennoch wurde er ein halbes Jahr später nach einem schwachen Start in die neue Saison entlassen. Zuletzt war Törmänen in seiner Heimat drei Jahre Headcoach von IFK Helsinki, mit dem er 2016 den Playoff-Final erreichte und verlor. Seit diesem Frühling war er auf Jobsuche. Als Spieler wurde er 1995 mit Finnland Weltmeister.

Der Trainerstab bleibt derselbe

In Biel übernimmt Törmänen keine verunsicherte Mannschaft, wie das bei einem Trainerwechsel während der Saison meist der Fall ist. In den sechs Spielen seit der Ablösung McNamaras, in denen Sportchef Martin Steinegger an der Bande stand, gewann Biel fünf Mal. Aktuell steht das Team an 7. Stelle.

Entsprechend gut ist auch Törmänens erster Eindruck vom Team. «Alle sind erfolgshungrig und sehr motiviert. Die Spieler hören genau auf das, was man ihnen sagt, und auch die Stimmung im Team ist gut», meinte der neue Bieler Coach nach dem Training mit der Mannschaft.

Törmänen wird mit dem bisherigen Trainerstab des Profiteams weiterarbeiten, also mit Anders Olsson, Thomas Zamboni und Marco Streit.

SDA/mck

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