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Thuner Statthalter bewilligt Umbau für Jugendraum

Jugendliche sollen in Thun ein Lokal für nicht kommerzielle Kultur erhalten. Der Regierungsstatthalter hat am Freitag das Gesuch für den Umbau eines ehemaligen Bierdepots an der Seestrasse bewilligt.

In Thun soll es bald ein Lokal für nicht kommerzielle Kultur geben.
In Thun soll es bald ein Lokal für nicht kommerzielle Kultur geben.
Franziska Scheidegger (Archiv)

Geplant ist vorderhand ein einjähriger Versuch mit jungen Erwachsenen, die den Betrieb selber verwalten, wie aus der Mitteilung des Statthalters vom Freitag hervorgeht. Ziel sei es, den Jugendlichen einen Freiraum zu bieten, in dem beispielsweise Konzerte durchgeführt werden könnten.

Die Umbaukosten werden mit rund 80'000 Franken veranschlagt. Gegen das Projekt gingen keine Einsprachen ein. Nach dem Umbau müssen die Betreiber auch noch eine gastgewerbliche Bewilligung erhalten.

Haller: Stadt toleriert kein «problembeladenes Objekt»

Das Projekt hatte im Vorfeld - vorab in bürgerlichen Kreisen - Befürchtungen hervorgerufen, in Thun entstehe etwas Ähnliches wie das alternative Kulturzentrum Reithalle in Bern.

BDP-Gemeinderätin Ursula Haller betonte, sie haben den Jugendlichen klar gemacht, dass die Stadt weder ein autonomes Jugendzentrum noch sonst ein problembeladenes Objekt tolerieren werde. Die Jugendlichen müssten konkrete Ansprechpersonen bezeichnen und einen Vertrag mit der Stadt unterschreiben. Gesetzliche Bestimmungen seien einzuhalten, etwa in Bezug auf Lärm und Öffnungszeiten.

SDA/jur

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