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Thun bezahlt für die Hoheit über Asylzentren

Die Stadt Thun führt ihre Asylzentren nun doch weiter – um die Kontrolle zu behalten. Dies, obwohl im kommenden Jahr ein Defizit von vielleicht über einer Million resultieren wird – auch deshalb, weil die Miete der Zivilschutzanlage Allmendingen sehr hoch ist.

Trist, aber teuer: Eine halbe Million Franken Jahresmiete muss die Asylkoordination Thun für die Zivilschutzanlage Allmendingen bezahlen.
Trist, aber teuer: Eine halbe Million Franken Jahresmiete muss die Asylkoordination Thun für die Zivilschutzanlage Allmendingen bezahlen.
Valérie Chételat
Thun wird es daher nicht gelingen, 2014 kostendeckend zu arbeiten.
Thun wird es daher nicht gelingen, 2014 kostendeckend zu arbeiten.
Valérie Chételat
Der Betrieb der Anlage in Allmendingen ist bis Ende 2014 befristet. Danach sollte diese Miete wegfallen.
Der Betrieb der Anlage in Allmendingen ist bis Ende 2014 befristet. Danach sollte diese Miete wegfallen.
Valérie Chételat
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All diese Hektik, und dann bleibt alles beim Alten. Der Migrationsdienst des Kantons Bern hat seinen vier Partnerorganisationen, die Asylunterkünfte betreiben, einen Brief geschickt. In diesem steht: «In Absprache mit Herrn Regierungsrat Hans-Jürg Käser und in Kenntnis der eingereichten Offerten hat die POM (Polizei- und Militärdirektion) entschieden, das Rückkommensangebot der Stadt Thun anzunehmen.» Damit wird die Asylkoordination Thun in den vier Asylzentren, die sie bisher betrieb, auch weiterhin für die Betreuung von Asylsuchenden zuständig sein.

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