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SVP-Inserat war rassistisch

Mit dem Inserat «Kosovaren schlitzen Schweizer auf» hat sich die SVP strafbar gemacht. Das Berner Regionalgericht hat die beiden Generalsekretäre der Partei überraschend verurteilt.

Basil Weingartner
Das ist das streitbare Inserat: «Kosovaren schlitzen Schweizer auf» lautete der Titel der Kampagne für die Initiative «Masseneinwanderung stoppen».
Das ist das streitbare Inserat: «Kosovaren schlitzen Schweizer auf» lautete der Titel der Kampagne für die Initiative «Masseneinwanderung stoppen».
Ausriss
Ihm und seiner Stellvertreterin Silvia Bär wird Rassendiskriminierung vorgeworfen.
Ihm und seiner Stellvertreterin Silvia Bär wird Rassendiskriminierung vorgeworfen.
zvg/svp
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Schwarze Schafe oder gierige Krähen als Symbole für nicht erwünschte Ausländer: Immer wieder geben provokative Plakat- und Inseratesujets der Schweizerischen Volkspartei (SVP) Anlass zu Diskussionen. Für das Regionalgericht Bern-Mittelland ist die rechtskonservative Partei damit für einmal zu weit gegangen: Der Generalsekretär der schweizerischen SVP, Martin Baltisser, und dessen Stellvertreterin Silvia Bär wurden gestern beide wegen Rassendiskriminierung zu bedingten Geldstrafen von 17 400 Franken, respektive 23'400 Franken verurteilt. Zudem müssen sie Verfahrenskosten in der Höhe von 7330 Franken übernehmen.

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