SVP holt Wähler zurück

Der Konflikt zwischen SVP und BDP scheint entschieden: Man wählt wieder das rechtsbürgerliche Original.

Darf zufrieden sein: SVP-Kantonalpräsident Werner Salzmann.

Darf zufrieden sein: SVP-Kantonalpräsident Werner Salzmann. Bild: Adrian Moser

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Noch sind es Hochrechnungen, doch klar ist dennoch: Die SVP holt im Kanton Bern ihre Wähler zurück. Mit 33,9 Prozent gewinnt die grösste Partei massiv. Vor vier Jahren erzielte sie noch 29,0 Prozent. Damals verlor sie an die grosse Wahlsiegerin BDP, die sich 2008 von der SVP abgespalten hatte.

Die SVP kann mit dem heutigen Resultat wohl einen zusätzlichen Sitz im Nationalrat bekommen. Die definitiven Ergebnisse liegen erst heute Abend spät vor. Absehbar ist dennoch: Damit ziehen drei neue SVP-Politiker ins Parlament (zwei Sitze wurden ohnehin frei). Mit 33,9 Prozent liegt die SVP gar über ihrem Wahlsieg von 2007, als es noch keine BDP gab. Damit ist klar: Wählermässig scheint der Konflikt zwischen SVP und BDP erledigt. Gewählt wurde wieder das rechtsbürgerliche Original.

Dass die BDP gleichwohl hoffen kann, ihre vier Sitze halten zu können, verdankt sie der grossen Listenverbindung mit CVP, EVP und Grünliberalen (GLP). Die BDP wird gemäss Hochrechnung nämlich um 2,7 Prozentpunkte verlieren. Büssen muss für diese Listenverbindung die GLP: Sie wird voraussichtlich trotz Zuwachs bei den Wähleranteilen (plus 0,6 Prozentpunkte) einen ihrer zwei Sitze abgeben müssen – Kathrin Bertschy oder Jürg Grossen müssen abtreten.

Erstellt: 18.10.2015, 17:38 Uhr

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