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Suche nach Erdgas: SEAG erhält zweites Schürfgebiet im Kanton Bern

Die Schweizer Firma SEAG darf unter anderem nördlich von Thun und im Zulgtal während drei Jahren nach Erdgas suchen. Die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE) hat ihr Gesuch bewilligt.

Verlegung einer Erdgasleitung im Thunersee (Archivbild).
Verlegung einer Erdgasleitung im Thunersee (Archivbild).
Manu Friederich

Die SEAG kann damit geophysikalische Untersuchungen durchführen, wie Jacques Ganguin, stellvertrender Vorsteher des Amtes für Wasser und Abfall, am Freitag auf Anfrage sagte. Dabei wird mit Tests an der Oberfläche abgeklärt, ob der Untergrund aufgrund seiner Beschaffenheit überhaupt Erdgas enthalten könnte.

Sollte die Suche vielversprechend verlaufen, bräuchte es in einem zweiten Schritt eine Probebohrung. Dafür müsste die SEAG eine Erschliessungsbewilligung beantragen. Der dritte Schritt wäre die Förderung von Erdgas. Dafür wiederum ist eine Konzession nötig.

Die SEAG sucht seit vielen Jahren in der Schweiz nach Erdgas und Erdöl. Der Kanton Bern hält 3,5 Prozent der Aktien. Die nun erteilte Schürfbewilligung deckt den Raum Mittelland / Oberes Emmental / Thun / Linden ab. Im Emmentaler Dorf Linden suchte die SEAG schon vor 30 Jahren nach Erdöl - und stiess überraschend auf Erdgas. Doch damals fehlte es an der Technik, um das Erdgas auszubeuten.

Im Kanton Bern gibt es zurzeit noch zwei weitere Schürfgebiete. Im Raum Seeland/Frienisberg ist ebenfalls die SEAG am Zug, in Hermrigen ist seit längerem eine Bohrung geplant. Aus technischen Gründen wurde sie bislang nicht durchgeführt. Zudem gibt es im Berner Jura ein Schürfgebiet der britischen Firma Celtique Energie.

SDA

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