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Studie bestätigt Erfolg der Berner Job-Coaching-Methode

Eine Berner Studie über die Arbeitsintegration von psychisch Kranken sorgt für Aufsehen.

«Wer von einem Jobcoach begleitet wurde, fand doppelt so häufig eine Stelle im ersten Arbeitsmarkt», so Holger Hoffmann. Am Donnerstag präsentierte der leitende Psychiater der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) an einer Medienkonferenz die Ergebnisse einer Studie zur Arbeitsintegration von psychisch kranken Menschen. Bis vor 15 Jahren habe man diese trainiert und erst dann in den Arbeitsmarkt integriert, sagte Hoffmann. «Die Erfolgsquote war aber bescheiden.»

2002 startete der Psychiater deshalb gemeinsam mit der IV-Stelle Bern eine wissenschaftlichen Studie: 50 Menschen, die sich kurz zuvor wegen eines psychischen Leidens bei der Invalidenversicherung (IV) angemeldet hatten, wurden nach einem amerikanischen Modell bei der Arbeitsintegration gecoacht. Nach diesem verblieben die Betroffenen wo möglich in ihrem angestammten Job, andernfalls wurde ihnen vorgängig eine passende Stelle vermittelt. Die Teilnehmenden wurden anschliessend direkt im Arbeitsalltag betreut.

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