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Strik kann Zwischenerfolg verbuchen

Professor Werner Strik darf seine privatärztliche Tätigkeit innerhalb der Universitären Psychiatrischen Dienste (UPD) weiterführen. Dies hat das kantonale Verwaltungsgericht verfügt.

Werner Strik darf seine privatärztliche Tätigkeit an den UPD weiterführen – so entschied das kantonale Verwalungsgericht.
Werner Strik darf seine privatärztliche Tätigkeit an den UPD weiterführen – so entschied das kantonale Verwalungsgericht.
zvg

Das Verwaltungsgericht hat entschieden, dass Strik seine privatärztliche Tätigkeit an den UPD einstweilen weiterführen darf. Das kantonale Verwaltungsgericht verfügte, dass Striks Beschwerde von diesem April gegen die Kündigung des entsprechenden Vertrags durch die kantonale Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) vom März dieses Jahres aufschiebende Wirkung zukommt.

Das gab der bernische Regierungssprecher Christian Kräuchi am Donnerstag auf Anfrage bekannt. Er bestätigte damit eine Information der «Weltwoche» vom gleichen Tag. Der Entscheid betrifft eines von drei Tätigkeitsfeldern von Prof. Werner Strik. Er ist auch Direktor Psychiatrie an den UPD und hat einen Lehr- und Forschungsauftrag an der Universität Bern.

Freistellung provisorische Massnahme

Die bernische Kantonsregierung stellte Ende Juni Strik im Tätigkeitsfeld Direktor Psychiatrie frei, mit der Begründung, so zur Beruhigung der Situation beizutragen. Der Arbeitskonflikt zwischen Strik und der UPD-Leitung besteht nämlich schon seit längerer Zeit. Im Februar beantragte die UPD der Leitung der Universität Bern die Entlassung von Strik. Die Freistellung ist aber eine provisorische Massnahme; Strik kann auch dagegen Beschwerde erheben und der eigentliche Entscheid über eine Entlassung oder nicht fällt frühestens im Herbst. Seine Lehr- und Forschungstätigkeit an der Uni kann Strik fortsetzen.

Mit Verweis auf den Entscheid des Regierungsrats von Ende Juni beantragte die GEF kurz danach, Striks Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu entziehen - was das Gericht nun also abgelehnt hat.

SDA/rym

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