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Streit zwischen BLS und SBB am Simplon geht weiter

Trotz Niederlage vor Gericht möchte die BLS nach Domodossola fahren.

Heute sind die SBB für den grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen dem Wallis und der italienischen Region Ossola zuständig. Die BLS hatte gegen die Verlängerung der Bewilligung Beschwerde erhoben.
Heute sind die SBB für den grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen dem Wallis und der italienischen Region Ossola zuständig. Die BLS hatte gegen die Verlängerung der Bewilligung Beschwerde erhoben.
Peter Schneider, Keystone

Seit Monaten kämpft die BLS um eine Bewilligung für den regionalen Personenverkehr zwischen Brig und Domodossola sowie für den Autoverlad durch den Simplon. Sie hält an ihren Plänen trotz der jüngst vor Bundesverwaltungsgericht eingefahrenen Niederlage fest, wie sie gestern mitteilte.

Heute sind die SBB für den grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen dem Wallis und der italienischen Region Ossola zuständig. Das Bundesamt für Verkehr hatte die entsprechende Bewilligung bis 2017 verlängert. Dagegen erhoben die BLS und der Kanton Wallis Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Die BLS verlangte, die Bewilligung soll nur bis Ende 2015 verlängert werden. Dann sei die Gesamtsanierung des Simplontunnels abgeschlossen, und es sei möglich, wesentlich mehr Züge durch den Tunnel zu führen. Die BLS werde ab Fahrplanwechsel Dezember 2015 einen Stundentakt für Regional- und Autozüge anbieten.

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