Zum Hauptinhalt springen

Steuern und Sozialkosten steigen in den Berner Gemeinden

Die bernischen Gemeinden geben immer mehr Geld für die Soziale Wohlfahrt aus. Im Jahr 2014 waren es 1539 Franken pro Einwohner, wie der Kanton Bern am Mittwoch mitteilte.

Mehr Steuern, mehr Ausgaben für die Soziale Wohlfahrt: Der Kanton erhebt jedes Jahr Daten zur Finanzlage der Gemeinden.
Mehr Steuern, mehr Ausgaben für die Soziale Wohlfahrt: Der Kanton erhebt jedes Jahr Daten zur Finanzlage der Gemeinden.
Symbolbild, Keystone

Die Soziale Wohlfahrt ist der grösste Aufwandposten bei den Gemeinden. Er wächst seit Jahren. Ebenfalls zugenommen haben die Aufwendungen für die Allgemeine Verwaltung, wie der Kanton weiter festhält. Er erhebt jedes Jahr statistische Daten zur Finanzlage der Gemeinden.

Diese war auch 2014 «gut und solide», heisst es in dem Bericht. Zwar wies die Mehrzahl der Gemeinden zum dritten Mal in Folge einen negativen Rechnungsabschluss aus. Dies ist aber auf freiwillige Abschreibungen zurückzuführen, die im Vorfeld der Umstellung auf das neue Rechungslegungsmodell HRM2 vorgenommen wurden.

Die Eigenkapitalreserven seien in den meisten Gemeinden nach wie vor hoch, schreibt das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR). Die Mehrheit halte mehr als acht Steueranlagezehntel Eigenkapital. Pro Einwohner waren es im vorletzten Jahr 1137 Franken. Die Zahl ist leicht rückläufig.

Grösste Einnahmequelle der Gemeinden bleibt der Steuerertrag. Im Jahr 2014 stieg er auf 2445 Franken je Einwohner. Die mittlere Steueranlage lag mit 1,7 auf Vorjahresniveau. Doch «tendenziell steigen die Steueranlagen», wie das AGR schreibt.

SDA/gbl

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch