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Stadt bietet Hand für Asylzentrum des Bundes

Das geplante Asylzentrum in Lyss wird wegen Widerstands kaum realisiert werden können. Franziska Teuscher liebäugelt mit einem Zentrum auf dem Kasernenareal.

Ziehen dereinst Flüchtlinge in die Kaserne im Breitenrainquartier?

Ziehen dereinst Flüchtlinge in die Kaserne im Breitenrainquartier?

(Bild: Manu Friederich)

Die Ausgangslage ist klar: Im Kanton Bern müssen bis 2023 mindestens zwei Bundesasylzentren realisiert werden. So wurde es in der gemeinsamen Asylkonferenz von Bund, Kantonen und Städten im März 2014 abgemacht.

Ein Bundeszentrum soll in der seeländischen Gemeinde Kappelen entstehen. Dort wird schon gebaut. Das zweite Zentrum wollte der Bund bisher in der Nachbargemeinde Lyss realisieren, nur 800 Meter von jenem in Kappelen entfernt. Dagegen wehrt sich nicht nur die Gemeinde Lyss mit Händen und Füssen. Der Berner Regierungsrat gab bekannt, dass er bei der zuständigen Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP) intervenieren werde. Das erklärte Ziel des Regierungsrates: Lyss soll als Standort für ein Bundesasylzentrum gestrichen werden (siehe Box).

Der Bund

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