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Stadt Bern schickt Ecopop mit 85,3 Prozent deutlich bachab

Die zehn Verwaltungskreise im Kanton Bern sind ausgezählt. In den Städten Bern und Biel fand sich gar eine Mehrheit für die Abschaffung der Pauschalbesteuerung.

Die bernischen Verwaltungskreise sind ausgezählt.
Die bernischen Verwaltungskreise sind ausgezählt.
Valérie Chételat

Der Kanton Bern schert nicht aus, was die aktuellen Abstimmungsergebnisse angeht. Die Bernerinnen und Berner sagen dreimal Nein. Bei einer Stimmbeteiligung von 47,2 Prozent stimmen Sie Nein zur Volksinitiative «Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre» (56,1 Prozent) und Nein zur Gold-Initiative (78,4 Prozent).

Sehr deutlich fällt auch das Nein zur Ecopop-Initiative aus: Hier stimmten 74,9 Prozent der Bernerinnen und Berner Nein. Mit 80,5 Prozent Nein-Stimmen am höchsten fiel der Nein-Anteil im Verwaltungskreis Oberaargau aus.

Auf Stadtebene legten 85,3 Prozent der stimmenden Bernerinnen und Berner ein Nein zur Ecopop-Initiative ein.

Weniger deutliches Nein zu Abschaffung der Pauschalsteuer

Der Kanton Bern lehnte die Abschaffung der Pauschalbesteuerung mit 56,1 Prozent Nein weniger deutlich ab als die übrigen Kantone. Die rotgrünen Städte Bern und Biel stimmten der Initiative «Schluss mit Steuerprivilegien für Millionäre» sogar deutlich zu.

Die Stadt Bern sagte mit 57,8 Prozent Ja, die Stadt Biel mit 53,8 Prozent Ja. Auf mehrheitliche Zustimmung stiess die geforderte Abschaffung der Pauschalbesteuerung zudem in weiteren kleineren Gemeinden, etwa im Berner Jura (Sornetan, Souboz) oder im Seeland (Dotzigen).

Kein einziger Verwaltungsbezirk stimmte der Initiative aber schlussendlich zu.

Massive Ablehnung kam wie erwartet aus dem Kreis Obersimmental-Saanen, wo besonders viele Pauschalbesteuerte leben. Mit rekordverdächtigen 93 Prozent sagte die Gemeinde Gsteig Nein, gefolgt von Lauenen (90 Prozent), St. Stephan (87,9), Saanen (87,8), Lenk (82,9), Boltigen (81,3) und Zweisimmen (80,3).

(SDA)

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