Zum Hauptinhalt springen

Stadt Bern: Die SVP schielt auf einen GFL-Sitz

Die Grüne Freie Liste muss einen Abgang verkraften und braucht Proporzglück.

Im Wahlkreis Bern hat das rot-grüne Lager vor vier Jahren seinen dominanten Besitzstand unter dem Strich ohne Verluste verteidigen können. Dem Sitzverlust der Stadtberner Grünen Freien Liste (GFL) stand ein Sitzgewinn des Grünen Bündnisses gegenüber. Die breite Listenverbindung hat mitgeholfen, zwei Restmandate zu sichern. Genützt hat die Allianz primär den Grünen, die ohne SP-Unterstützung den sechsten Sitz nur ganz knapp vor der SVP geholt hätten.

Der dritte GFL-Sitz war schon vor vier Jahren wacklig – und dürfte es bleiben. Grund ist die neue Listenverbindung der SVP: Statt mit den marginalisierten Schweizer Demokraten (SD) ist sie eine Allianz mit der EDU eingegangen. Die Modellrechnung mit den Resultaten vor vier Jahren zeigt, dass die SVP mit der EDU-Unterstützung noch näher an den dritten Sitz herankommen dürfte, den sie vor vier Jahren verloren hat. Die SVPliegt mit diesem Bündnis nur noch ganz knapp hinter Links-Grün.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.