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SP-Ständerat Stöckli tritt erneut an

Hans Stöckli (SP) will auch im nächsten Jahr für den Ständerat kandidieren.

Hans Stöckli strebt eine Wiederwahl im Ständerat an.
Hans Stöckli strebt eine Wiederwahl im Ständerat an.
Valérie Chételat
«Schon als Junge ein Fätze», heisst es zum Bild aus Hans Stöcklis Familienalbum.
«Schon als Junge ein Fätze», heisst es zum Bild aus Hans Stöcklis Familienalbum.
zvg
Hans Stöckli gab im Herbst 2010 seinen Rücktritt als Bieler Stadtpräsident bekannt.
Hans Stöckli gab im Herbst 2010 seinen Rücktritt als Bieler Stadtpräsident bekannt.
Valérie Chételat
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Der frühere Bieler Stadtpräsident vertritt seit 2011 zusammen mit Werner Luginbühl (BDP) den Kanton Bern in der kleinen Kammer.

Mit Stöckli habe der Kanton in den vergangenen drei Jahren eine verlässliche und engagierte Standesvertretung gehabt, schreibt die bernische SP in einer Mitteilung vom Freitag. Dies solle auch in Zukunft so bleiben.

Damit der Kanton Bern im Ständerat korrekt abgebildet sei, brauche es neben der bürgerlichen Vertretung «unbedingt auch eine urbane und umweltbewusste, offene und soziale Stimme», schreibt die Partei. Die SP Kanton Bern sei hoch erfreut über den Entscheid Stöcklis, wieder für den Ständerat zu kandidieren.

Gemeinsam mit den Grünen

Stöckli werde zusammen mit einer grünen Kandidatin bei den Wahlen antreten, teilte die bernische SP weiter mit. Für die Berner Grünen soll bekanntlich Christine Häsler, Grossrätin aus dem Berner Oberland, einen Ständeratssitz erobern. Der Parteivorstand schlägt sie der Delegiertenversammlung vom 14. Oktober als Kandidatin vor.

Bereits vor einem Monat hatte der Präsident der SP des Kantons Bern, Roland Näf, gesagt, die Parteispitzen von Grünen und SP hätten schon über die Ständeratswahlen gesprochen. Die SP und die Grünen würden wohl ähnlich wie bei den Ständeratswahlen von 2011 vorgehen, also mit einer gemeinsamen Kampagne und gemeinsamen Plakaten.

Mit seinem Einzug in den Ständerat konnte Stöckli vor drei Jahren den Sitz von Simonetta Sommaruga in der kleinen Kammer zurückerobern. Bei den Ständeratswahlen von 2011 zog sich Grünen-Kandidat Alec von Graffenried nach dem ersten Wahlgang zugunsten von Hans Stöckli zurück.

Daraufhin schaffte SVP-Kandidat Adrian Amstutz die Wahl in den Ständerat nicht. Dieser hatte im ersten Wahlgang noch das beste Resultat aller Kandidierender erreicht.

Noch nicht entschieden

Wen die bernische SVP für die Ständeratswahlen 2015 ins Rennen schickt, entscheiden die Delegierten am 22. Oktober. Sie haben die Wahl zwischen Nationalrat Albert Rösti und Rudolf Joder, der wegen der parteiinternen Amtszeitbeschränkung seinen Sitz im Nationalrat räumen muss.

Der amtierende Ständerat Werner Luginbühl (BDP) sagte auf Anfrage, er habe noch nicht entschieden, ob er zur Wiederwahl antrete. Er habe noch bis Ende Jahr Zeit, um den Entscheid über eine erneute Kandidatur zu fällen.

(SDA)

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