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Spital Thun tritt das Erbe von Riggisberg an

Das Spital Thun hat nicht nur den Chefarzt der ehemaligen Geburtshilfeabteilung in Riggisberg abgeworben, sondern prüft auch alternative Geburtshilfemodelle.

Das Spital Thun prüft alternative Geburtshilfemodelle.
Das Spital Thun prüft alternative Geburtshilfemodelle.
Fransiska Scheidegger (Archiv)

Es ist ruhig geworden in Riggisberg. Nachdem sich Eltern, Hebammen und Gemeindevertreter erfolglos gegen die Schliessung der Geburtshilfeabteilung am Spital im kleinen Dorf im Gantrischgebiet gewehrt haben, zeugt nur noch die auf der Internetseite aufgeführte Sprechstunde Gynäkologie, Geburtshilfe und Psychosomatik darauf hin, dass hier Frauen einst geboren haben. Es waren Frauen, die Schwangerschaft und Geburt in erster Linie nicht als medizinisch zu behandelnden Zustand und ein mit Risiken behafteten Vorgang verstanden, sondern als normales Ereignis im Leben einer Frau – und sich deshalb für das in Riggisberg angebotene Modell der hebammen- statt ärztlich geleiteten Geburtshilfe entschieden. Zudem wurden die Frauen auch dann unterstützt, wenn sie bei Steisslage eines Kindes, bei Zwillingen oder bei einer weiteren Geburt nach einem Kaiserschnitt vaginal gebären wollten.

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