Zum Hauptinhalt springen

SP will gegen die Berner «Tea-Party-Ideologie» kämpfen

Nach zwei Niederlagen will die SP bei den Grossratswahlen wieder zulegen. Sie zählt auf die Stimmen jener, die unter der «bürgerlichen Abbaupolitik» leiden.

Parteipräsident Roland Näf stellte die Wahlziele der SP vor.
Parteipräsident Roland Näf stellte die Wahlziele der SP vor.
Danielle Liniger (Archiv)

Hat man richtig gehört? Roland Näf, Präsident der SP Kanton Bern, sagte an der gestrigen Medienkonferenz, seine Partei strebe bei den kantonalen Wahlen am 30. Mai einen linken Wahlsieg an. «Die SP will die linke Wende.»

Offensichtlich meinte er es nicht ganz so. Wie seinen weiteren Ausführungen zu entnehmen war, strebt die SP vielmehr eine «Trendwende» an, die Ausgangspunkt sein soll für eine «finanzpolitische Wende». Und mit Wahlsieg ist gemeint: Die SP will ihren Wähleranteil von 18,9 Prozent wieder auf über 20 Prozent steigern. In Sitzen ausgedrückt: Das Ziel ist ein Zuwachs von 2 bis 3 Mandaten. Im 160-köpfigen Grossen Rat hat die SP heute 34 Sitze inne. Die Partei hat bei den letzten Wahlen Niederlagen hinnehmen müssen: 2006 sank ihr Wähleranteil von 26,5 auf 24,0 Prozent, 2010 brach er weiter ein auf 18,9 Prozent.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.