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Die SP will mit Ammann und Bernasconi der SVP Stirn bieten

Die bernische SP hat am Mittwoch zwei Kandidaten für die Regierungsratsersatzwahl nominiert. Die Juso stellte Christoph Ammann infrage.

Roberto Bernasconi und Christoph Ammann werden im kommenden Februar zu denRegierungsratsersatzwahlen antreten.
Roberto Bernasconi und Christoph Ammann werden im kommenden Februar zu denRegierungsratsersatzwahlen antreten.
Manuel Zingg

Grossrat Roberto Bernasconi, 51-jähriger Grundschulleiter aus Malleray, und Grossrat Christoph Ammann, 46-jähriger Gymnasialrektor aus Meiringen: Das sind die Kandidaten der SP, die gestern Abend von der Kantonalpartei in Bern für die Regierungsratsersatzwahl nominiert wurden.

Ungemütlich war es für Ammann, den die Jungsozialisten als unwählbar bezeichneten. Ihm wurde vorgeworfen, er vertrete fragwürdige Haltungen in der Migrationspolitik. Ammann wurde vom Parteivorstand vehement verteidigt, und er verteidigte sich auch selber: Wer ihm Ausländerfeindlichkeit vorwerfe, habe ihm vorhin bei seiner Rede nicht richtig zugehört. Bernasconi wurde mit 144 Stimmen nominiert, Ammann erhielt 20 Gegenstimmen.

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