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So schnell registrieren die Deutschen nicht um

Die Berner Fluggesellschaft Skywork will das eigene Reisebüro verkaufen, doch das Interesse in der Branche hält sich in Grenzen. Zudem verzögert sich die Umregistrierung der Flugzeugflotte unter die deutsche Flugbehörde.

Per Flugzeug überallhin nach Europa: Das soll die Zukunft des Flughafens Bern sein. Vorerst aber muss Skywork-CEO Rolf Hartleb die Lage konsolidieren.
Per Flugzeug überallhin nach Europa: Das soll die Zukunft des Flughafens Bern sein. Vorerst aber muss Skywork-CEO Rolf Hartleb die Lage konsolidieren.
Adrian Moser

Eigentlich war geplant, dass das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) seine Aufsicht über die Berner Fluggesellschaft Skywork auf Ende Jahr abgibt. Ab dann wäre die deutsche Behörde für die Skywork-Flotte zuständig gewesen, das Luftfahrt-Bundesamt. So einfach gings dann aber nicht. Der Übergabetermin wurde auf Ende Januar verschoben. Aber: «Es wird sicher länger dauern», sagte Skywork-CEO Rolf Hartleb zum «Bund», am Rande der Jahresversammlung der Interessengemeinschaft Berner Luftverkehr (siehe Kasten). Dass die Umregistrierung mehr Zeit beansprucht, bestätigt die bayrische MHS Aviation, mit der Skywork eine Partnerschaft eingegangen ist, um Synergien zu nutzen und Kosten zu sparen. MHS-Chef Andreas Otto sagte dem Branchen-Portal Austrianaviation.net, bis jetzt sei noch kein einziges Flugzeug in Deutschland umregistriert worden, dies sei «nicht über Nacht möglich». Gegenüber dem «Bund» sagte Hartleb, die Prozedur sei tatsächlich komplizierter als ursprünglich angenommen. Der administrative Aufwand sei zum Zeitpunkt des Beschlusses massiv unterschätzt worden.

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