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So oder so eine Zweckehe

Werner Luginbühl (BDP) und Hans Stöckli (SP) betreiben im Ständerat laut einer Analyse eine Mitte-Politik. Es gibt jedoch Differenzen.

Differenzen wären auch vorprogrammiert, würde Werner Luginbühl (BDP) mit Albert Rösti (SVP) statt mit Hans Stöckli (SP) ein Tandem bilden.
Differenzen wären auch vorprogrammiert, würde Werner Luginbühl (BDP) mit Albert Rösti (SVP) statt mit Hans Stöckli (SP) ein Tandem bilden.
Orlando

SVP-Ständeratskandidat Albert Rösti hat zuletzt klare Signale ausgesandt: Wenn er in die kleine Kammer gewählt würde, möchte er mit BDP-Ständerat Werner ­Luginbühl das Berner Duo bilden – und nicht mit Hans Stöckli (SP). «Mit zwei bürgerlichen Ständeräten wäre der Kanton besser vertreten», sagt Rösti. In der abgelaufenen Legislatur hätten sich die Stimmen von Luginbühl und Stöckli etliche Male aufgehoben. Rösti denkt etwa an die Abstimmungen über die zweite Gotthard­röhre, die Initiative für eine Einheitskrankenkasse, die Erbschaftssteuer­initiative, den Gripen-Kampfjet, die CVP-Initiative gegen die Heiratsstrafe oder an die Revision des Radio- und Fernseh­gesetzes. Bei all diesen Vorlagen waren Luginbühl und Stöckli unterschiedlicher Ansicht – nicht aber Luginbühl und Rösti.

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