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Silvester als Sonderfall der Nachtruhezeiten

Was tun, wenn der Nachbar seine Freude am Knallen und Böllern in der Silvesternacht exzessiv auslebt?

Ausdrücklich erlaubt: Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Silvesternacht.
Ausdrücklich erlaubt: Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Silvesternacht.
Manu Friederich

Stellt der Jahreswechsel bezüglich Nachtruhe einen Sonderfall dar, oder darf sich jemand gegen lautes Feiern wehren? Weil sich offenbar viele Hausbesitzer solche Fragen stellen, hat der Hauseigentümerverband in einer Mitteilung festgehalten, was erlaubt ist – und was nicht:

Grundsätzlich können sich Nachbarn gegen das Abrennen von Feuerwerk in der Nacht des 31. Dezembers nicht wehren, da dies «landauf, landab zu den üblichen Gepflogenheiten» gehört. Ausserdem erlaubten die meisten Polizeireglemente der Gemeinden ausdrücklich das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Silvesternacht. Kurz: Der Jahreswechsel stellt bezüglich der Nachtruhe einen Sonderfall dar, weil dann das Abbrennen lärmenden Feuerwerks auch während den gesetzlichen Ruhezeiten grundsätzlich gestattet ist. Der HEV empfiehlt aber, zur Vermeidung von Streit im alten (oder auch neuen) Jahr, in der Silvesternacht trotzdem «Rücksicht auf die Nachbarn zu nehmen und das Abbrennen der lärmenden Raketen spätestens eine Stunde nach Mitternacht einzustellen». Denn: «Damit tut man nicht nur seinen Nachbarn, sondern auch den vielen Haustieren einen Gefallen, die unter dem Lärm besonders leiden.» Ausserdem empfiehlt der HEV, Feuerwerkskörper so abzubrennen, dass sie weder Personen noch Sachen gefährden können.

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