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Sie assen Gras und Tierkadaver

Wegen eines Vulkanausbruchs in Indonesien brach vor 200 Jahren in der Schweiz die letzte Hungersnot aus. Während es den Kanton Bern weniger hart traf, starben in der Ostschweiz viele vor Hunger.

Es war 1816 ein Müller. Der hatte das Glück, in schweren Zeiten Getreide einfahren zu können (oben links) So lud er sich,, seine Freunde und seinen Hund regelmässig zum Abendessen ein (unten links). Leider bekam der Pöbel Wind davon und lynchte die Wucherer, schlug deren Ohren ab und verübte einen Brandanschlag auf des Müllers Mühle (oben rechts). So fand der sich mausarm und von Eintreibern heimgesucht in seinem leeren Hause wieder (unten rechts). Der Wucherer – Glück und Ende. Verbleib unbekannt.
Es war 1816 ein Müller. Der hatte das Glück, in schweren Zeiten Getreide einfahren zu können (oben links) So lud er sich,, seine Freunde und seinen Hund regelmässig zum Abendessen ein (unten links). Leider bekam der Pöbel Wind davon und lynchte die Wucherer, schlug deren Ohren ab und verübte einen Brandanschlag auf des Müllers Mühle (oben rechts). So fand der sich mausarm und von Eintreibern heimgesucht in seinem leeren Hause wieder (unten rechts). Der Wucherer – Glück und Ende. Verbleib unbekannt.
zvg

Vor 200 Jahren brach auf der indonesischen Insel Sumbawa der Vulkan Tambora aus. Es war der heftigste Vulkanausbruch seit 7000 Jahren. Es starben 71 000 Menschen. Die gigantischen Mengen an Staub und Schwefelverbindungen, die in die Atmosphäre gespuckt wurden, verdeckten die Sonne und kühlten das Klima ab. Die Folge war eine grosse Hungerkrise in weiten Teilen Europas. Am schlimmsten traf es Süddeutschland und die Schweiz.

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