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Schwere Führungsmängel im Migrationsamt

Der Polizei- und Militärdirektion (POM) von Regierungsrat Hans-Jürg Käser (FDP) ist es «nur teilweise» gelungen, Transparenz in den Finanzflüssen des Migrationsamtes herzustellen. Zu diesem Schluss kommt die Oberaufsichtskommission des Grossen Rates.

Moritz Mueller, Ausschussleiter GEF/POM, Hans Joerg Rhyn, OAK-Präsident und Fritz Ruchti, Vizepräsident (v.l.) präsentierten den Bericht, der dem Berner Asylwesen schlechte Noten verteilte.
Moritz Mueller, Ausschussleiter GEF/POM, Hans Joerg Rhyn, OAK-Präsident und Fritz Ruchti, Vizepräsident (v.l.) präsentierten den Bericht, der dem Berner Asylwesen schlechte Noten verteilte.
Valérie Chételat

Nein, die Herren der Oberaufsichtskommission (OAK) neigen gewiss nicht zu markigen Worten. Und im kantonalen Migrationsamt sind bisher bloss Gelder im einstelligen und nicht im zweistelligen Millionenbereich versickert, wie ursprünglich befürchtet werden musste. Aber die zentralen Befunde im Bericht der Oberaufsichtskommission des Grossen Rates (OAK) zu den Zuständen im Amt für Migration und Personenstand (MIP) klingen dramatisch: Da ist von «ungenügender fachlicher Führung», von nach wie vor bestehenden «Transparenz-Defiziten» und von «gegenseitigem Misstrauen» zwischen dem MIP und den Betreibern von Asylzentren und Asylwohnungen die Rede.

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