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Schnee und Glätte fordern über 80 Unfälle auf Berner Strassen

Die winterlichen Strassenverhältnisse haben am Montagabend und Dienstagmorgen viele Autofahrer im Kanton Bern überfordert.

Die Kantonspolizei zählte mehr als 80 Unfälle. In den meisten Fällen blieb es bei Blech- und Sachschaden.

Bei einem schweren Unfall in der Region Ins wurden zwei Autofahrerinnen schwer verletzt. Am Montagabend, gegen 21 Uhr versuchte eine in Richtung Neuenburg fahrende Autolenkerin, trotz Sicherheitslinie, den vor ihr fahrenden Sattelschlepper zu überholen. Dabei wurde ihr offenbar die rutschigen Strassenverhältnisse zum Verhängnis und es kam zu einer Frontalkollision mit einem entgegenfahrenden Auto.

Gemäss Angaben der Kantonspolizei wurde das überholende Auto nach dem Aufprall vor den Lastwagen geschoben, von diesem frontal erfasst und in einen Wildzaun gedrückt. Das entgegenkommende Auto wurde durch die Wucht des Aufpralls ebenfalls in den Wildzaun katapultiert.

Beide Lenkerinnen mussten mit zwei Ambulanzen ins Spital gebracht. 25 Feuerwehrleute, drei Ambulanzen und mehrere Polizeipatrouillen standen für Bergungs- und Aufräumarbeiten im Einsatz. Die Autostrasse war zwischen Ins und Gampelen für rund dreieinhalb Stunden gesperrt.

Die übrigen gut 80 Unfälle verteilten sich aufs ganze Kantonsgebiet. 26 Meldungen gingen aus der Region Bern ein, 24 aus dem Mittelland, dem Emmental und dem Oberaargau. Dazu kommen 17 Unfälle im Oberland und 18 in der Region Seeland-Berner Jura. Vereinzelt mussten Personen zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.

SDA/agr

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