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«Sag, was ist eigentlich los auf dem Thorberg?»

Die Thorberg-Affäre soll genauer untersucht werden. GPK-Präsident Peter Siegenthaler (SP) kann sich nicht vorstellen, dass das Kollegium im Regierungsrat den Vorfall nie thematisiert hat.

Hätte sich der Gesamtregierungsrat nie über die Thorber-Affäre unterhalten, wäre das für Peter Siegenthaler «nicht nachvollziehbar».
Hätte sich der Gesamtregierungsrat nie über die Thorber-Affäre unterhalten, wäre das für Peter Siegenthaler «nicht nachvollziehbar».
Adrian Moser

Herr Siegenthaler, warum kommt die Geschäftsprüfungskommission (GPK) zum Schluss, dass es noch eine Untersuchung zur Rolle von Regierungsrat Hans-Jürg Käser (FDP) und des Gesamtregierungsrats braucht? Die weitere Untersuchung soll einen ­Aspekt abdecken, welcher der Bericht Brägger nicht abdeckt. Bei der Präsentation des Berichts Bräggers wurde verbal geäussert, dass Käser «zeitrichtig» und korrekt gehandelt habe. Im Bericht findet das aber nirgends Niederschlag, weil es nicht Aufgabe des Berichts war, die Rolle von Käser zu untersuchen. Käser hat den Bericht ja selber in Auftrag gegeben. Zur Rolle des Gesamtregierungs­rates gibt es überhaupt keine Angaben. Wir wollen rund um das Thorberg-Ereignis die politische Verantwortung abklären. Diese politische Verantwortung ist klar definiert beim Polizeidirektor und beim Gesamtregierungsrat. Deshalb will die GPK den Zeitraum August 2013, als Herr Weyeneth bei Herrn Käser war, bis Februar 2014, als Caccivio freigestellt wurde, untersuchen.

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