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Raumplanung: SBB und Kanton Bern arbeiten zusammen

Der Kanton Bern und SBB unterzeichnen ein Arbeitsprogramm namens «Gesamtperspektive Bern».

Das Gebiet um den Bahnhof Ostermundigen gehört zu den Entwicklungsschwerpunkten des Kantons Bern.
Das Gebiet um den Bahnhof Ostermundigen gehört zu den Entwicklungsschwerpunkten des Kantons Bern.
Adrian Moser (Archiv)

Der Kanton Bern und die SBB wollen künftig wichtige Areale in Bahnnähe gemeinsam weiterentwickeln.

Den Rahmen dafür soll ein Arbeitsprogramm namens «Gesamtperspektive Bern» bilden, das Vertreter von Kanton Bern und SBB am Freitag in Bern unterzeichneten.

Weil Personen- und Güterverkehr, Bahnanlagen und Arealentwicklung eng verknüpft seien, brauche es bei strategischen Projekten ein koordiniertes Vorgehen zwischen Kantonen, Gemeinden und SBB: Das schreiben die Bundesbahnen in einer Medienmitteilung vom Freitag.

Dieses gemeinsame Vorgehen brauche es, um den Kanton Bern weiterzuentwickeln und etwa auch, um die Auslastung im öffentlichen Verkehr gleichmässiger zu verteilen.

Die SBB veröffentlichte zur «Gesamtperspektive Bern» im Internet eine Broschüre. Daraus geht hervor, dass es etwa um Areale wie Bern-Weyermannshaus, das Areal des Bahnhofs Biel, jenes rund um den Bahnhof Ostermundigen und den kantonalen Entwicklungsschwerpunkt (ESP) Thun Nord geht. Die SBB wolle sich zu einem grossen Teil auf diesen ESP entwickeln, heisst es dazu.

Unterzeichnet haben das Papier die Berner Regierungsmitglieder Barbara Egger-Jenzer, Christoph Ammann und Christoph Neuhaus. Seitens SBB signierten Konzernchef Andreas Meyer, der Leiter SBB Immobilien, Jürg Stöckli, und der Regionalkoordinator Michel Berchtold.

«Gesamtperspektiven» wie nun für den Kanton Bern liegen bereits für die Nordwestschweiz, die Zentralschweiz und das Wallis vor. Jene für den Kanton Bern ist also die vierte.

SDA/nj

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