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Private Spitex sind in Bern auf dem Vormarsch

Bei den gemeinnützigen Anbietern will der Kanton die Finanzierung neu regeln.

Sparrunden und private Anbieter setzen die gemeinnützige Spitex schon länger unter Druck: Protestaktion von Spitex-Angestellten beim Berner Rathaus 2012.

Sparrunden und private Anbieter setzen die gemeinnützige Spitex schon länger unter Druck: Protestaktion von Spitex-Angestellten beim Berner Rathaus 2012.

(Bild: Manu Friederich (Archiv))

Wie geht es mit der Spitex im Kanton Bern weiter? Braucht es mehr Markt und mehr Wettbewerb – oder mehr staatliche Lenkung und Kontrolle? Spätestens seit dem Ausbruch des Konflikts bei der Spitex Bern werden jetzt diese Grundsatzfragen gestellt.

Eine klare Strategie ist zwar noch nicht absehbar, doch werden die Weichen für die Zukunft gestellt. Auch hinter den Kulissen tut sich einiges. So laufen aktuell Gespräche der Berner Gesundheits- und Fürsorgedirektion (GEF) mit den gemeinnützigen Spitex-Organisationen über die künftige Finanzierung. Es ist bekannt, dass die GEF bei der Spitex massiv Geld einsparen will. Ob dies ohne Leistungsabbau möglich sein wird, bezweifeln allerdings nicht nur linke Kritiker. Werden in Zukunft vermehrt kommerzielle Spitex-Unternehmen in die Bresche springen?

Der Bund

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