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Powerplay gegen die Denkmalpflege

Im Kanton Bern steht der Schutz von 23'000 Bauwerken auf der Kippe, weil sich bürgerliche Politiker mehr Flexibilität beim Bauen wünschen. Regierungsrat Pulver macht sich nun für einen Kompromiss stark.

Als «erhaltenswert» eingestufte Gebäude, zum Beispiel in der Stadt Bern: Humboldtstrasse 5–65, repräsentative Mehrfamilienhäuser.
Als «erhaltenswert» eingestufte Gebäude, zum Beispiel in der Stadt Bern: Humboldtstrasse 5–65, repräsentative Mehrfamilienhäuser.
Screenshot Google Maps
Jubiläumsstrasse 9–97, repräsentative Mehrfamilienhäuser.
Jubiläumsstrasse 9–97, repräsentative Mehrfamilienhäuser.
Screenshot Google Maps
Fabrikstrasse 6A, Weichenbauhalle, heute Hörsaalzentrum der Uni Bern.
Fabrikstrasse 6A, Weichenbauhalle, heute Hörsaalzentrum der Uni Bern.
Adrian Moser
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Im Dorfkern von Wynigen entsteht derzeit ein Wohnpark. Ursprünglich war geplant gewesen, dass dafür auch ein altes Bauernhaus abgerissen würde. Die Denkmalpflege stellte sich jedoch quer. Das Haus ist als «erhaltenswert» eingestuft. Da auch ein Umbau an strenge Auflagen geknüpft wäre, hat die Genossenschaft, die hinter dem Projekt steht, unterdessen darauf verzichtet, das Bauernhaus in die Überbauung zu integrieren. Die Mehrfamilienhäuser werden nun daneben gebaut, das Bauernhaus steht leer.

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