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Pisa-Studie: Berner Schüler sind gut bis sehr gut

Die Berner Schülerinnen und Schüler sind in Mathematik, im Lesen und in den Naturwissenschaften gut bis sehr gut. Damit liegen sie gemäss der 5. Pisa-Erhebung im schweizweiten Durchschnitt.

Die Berner Jugendlichen haben in der Pisa-Studie gut abgeschnitten.
Die Berner Jugendlichen haben in der Pisa-Studie gut abgeschnitten.
Adrian Moser (Symbolbild)

Die Neuntklässler aus dem deutschsprachigen Kantonsteil bekamen in Mathematik und Naturwissenschaften das Prädikat sehr gut. Damit liegen sie im Deutschschweizer Durchschnitt.

Ihre welschen Kameraden erreichten nicht ganz so gute Resultate und liegen unter dem Durchschnitt der französischsprachigen Schweiz, wie die bernische Erziehungsdirektion am Dienstag mitteilte.

Stark in Geometrie

Der Schwerpunkt der jüngsten Pisa-Erhebung lag auf der Mathematik. In Geometrie sind die Berner Schüler stark, besonders jene im französischsprachigen Kantonsteil. Eher weniger liegt den Jugendlichen der Bereich Wahrscheinlichkeit und Statistik.

Dieser soll mit dem Lehrplan 21 gestärkt werden. Davon erhofft sich der Kanton Bern bessere Leistungen.

Die Pisa-Erhebung räumt auch mit einem alten Zopf auf: Mädchen sind nicht mehr wesentlich schlechter in Mathematik als Knaben. Im Kanton Bern reduzierte sich der Leistungsrückstand der Mädchen in «Mathe» auf einen statistisch vernachlässigbaren Wert. Doch so richtig vertrauen die Berner «Meitschi» ihren Fähigkeiten offenbar nicht: Sie haben laut Studie deutlich häufiger Angst vor Mathematik als die Buben.

Eine grosse Schere öffnete sich in den vergangenen Jahren allerdings bei den Leseleistungen. Hier liegen die Mädchen deutlich vorn.

Secondos mit besseren Leistungen

Wesentlich verbessert haben sich die Leistungen der Jugendlichen mit Migrationshintergrund, wie die bernische Erziehungsdirektion am Dienstag mitteilte. Dies hat unter anderem damit zu tun, dass der Anteil an Jugendlichen der ersten Einwanderergeneration abgenommen hat.

Gedämpft wird dieses positive Resultat etwas dadurch, dass es in den Risikogruppen heute noch immer viel mehr fremdsprachige Jugendliche gibt. Die Wahl des Schultyps - Real-, Sekundarschule oder Gymnasium - hängt stark vom wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Umfeld der Eltern ab, wie die Erhebung zeigt.

SDA/gbl

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