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Nur eine Dorfbeiz fehlt

Nirgends leben so viele Hunde pro Einwohner wie in Monible. Die Gemeinde im Berner Jura zählt aber auch rekordverdächtig viele Ziegen und Katzen. Und die Einwohner? Sie stimmen aussergewöhnlich modern ab.

Ronald Sommer vor seinem Biobetrieb, der seit 2003 auf Schafs- und Ziegenmilchproduktion setzt.
Ronald Sommer vor seinem Biobetrieb, der seit 2003 auf Schafs- und Ziegenmilchproduktion setzt.
Franziska Scheidegger
Seit 2013 wird die Gemeinde Monible nicht mehr zwangsverwaltet. Gemeindepräsident Maurice Wisard in seiner Stube.
Seit 2013 wird die Gemeinde Monible nicht mehr zwangsverwaltet. Gemeindepräsident Maurice Wisard in seiner Stube.
Franziska Scheidegger
Monible liegt auf einem unbewaldeten Hügel. 16 Häuser gibt es dort, und keine einzige Beiz.
Monible liegt auf einem unbewaldeten Hügel. 16 Häuser gibt es dort, und keine einzige Beiz.
Franziska Scheidegger
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In Monible gibt es nur einen Platz, auf dem ein Lastwagen wenden kann. Hier fährt auch das Postauto vorbei – es kommt nur auf Anfrage, oder wenn die Kinder zur Schule ins benachbarte ­Châtelat oder Bellelay gefahren werden müssen. Ein Hahn kräht, dann lösen ihn die Vögel, die auf den Ästen eines dichten Kastanienbaums sitzen, mit ihrem Gezwitscher ab. Die Gemeinde liegt auf einem unbewaldeten Hügel 860 Meter über Meer, mit Blick auf den Moron. 16 Häuser oder Höfe zählt sie. 20 Hunde kommen hier auf 35 Einwohner, so viele, wie in keiner anderen Gemeinde im Kanton Bern.

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