Noch keine Lösung für Transitplatz für ausländische Fahrende

Die Gemeinden in der Region Biel-Seeland halten einen Transitplatz für ausländische Fahrende für nötig.

Der in Meinisberg geplante Standplatz war dem Grossen Rat zu teuer.

Der in Meinisberg geplante Standplatz war dem Grossen Rat zu teuer.

(Bild: Valérie Chételat)

Eine Alternative zum abgelehnten Standort Meinisberg wurden bislang aber noch nicht gefunden. Regierungsrat Christoph Neuhaus (SVP) zeigte sich nach einem Treffen mit den Gemeinden dennoch zufrieden.

Die Gemeinden hätten dem Kanton ihre Unterstützung bei der Suche nach einem Standort zugesichert, schreibt die bernische Justiz-, Gemeinde- und Kirchendirektion in einer Mitteilung vom Freitag.

Im September wies das Berner Kantonsparlament, der bernische Grosse Rat, einen Kredit von 9,3 Millionen Franken für einen solchen Platz in Meinisberg zurück. Die Regierung solle einen günstigeren Alternativstandort finden oder den Platz in Meinisberg billiger realisieren, so der Auftrag.

Vor den versammelten Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten betonte Neuhaus, dass mit der Schaffung eines offiziellen Transitplatzes unerwünschte Landbesetzungen in der Region vermieden werden könnten. Dies zeigten Erfahrungen aus dem Kanton Aargau.

Neuhaus versicherte den Gemeindevorstehern, dass der Kanton bereits Verhandlungen mit dem Bund aufgenommen habe. Allerdings könne der Bund dem Kanton diese Aufgabe nicht gänzlich abnehmen. Deshalb sei der Kanton auf die Unterstützung der Gemeinden angewiesen.

spr/sda

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