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Nidau ist gegenüber Westast weniger skeptisch als Biel

Nur mit der projektierten A5-Westumfahrung inklusive Porttunnel könne die hohe Verkehrsbelastung nachhaltig reduziert werden, sagt der Nidauer Gemeinderat.

Projektbild der umstrittenen Einfahrt in Biels Zentrum.
Projektbild der umstrittenen Einfahrt in Biels Zentrum.
zvg

Die Stadt Nidau unterstützt das offizielle Projekt zur A5-Westumfahrung von Biel. Die Alternativ-Idee der Westast-Gegner sei zwar interessant, führe aber nicht zur gewünschten Verkehrsentlastung von Nidau.

Nur mit der projektierten A5-Westumfahrung inklusive Porttunnel könne die hohe Verkehrsbelastung nachhaltig reduziert werden, teilte der Nidauer Gemeinderat am Freitag mit. Einzelne Stadtgebiete wie das Weidteilequartier mit der Bernstrasse würden so komplett vom Durchgangsverkehr befreit.

Der Gemeinderat werde sich dafür einsetzen, dass der Bau des Porttunnels inklusive Wehrbrücke prioritär angegangen werde. Der Tunnel entlastete das Zentrum von Nidau sowie die Gemeinden Port und Ipsach.

Das Ausführungsprojekt müsse aber noch in einzelnen Punkten angepasst werden, schreibt der Gemeinderat weiter. Dazu hat er mehrere Einsprachen deponiert. Weiter fordert der Gemeinderat den Kanton als Bauherr auf, den Kontakt zur Bevölkerung zu intensivieren. «Der Dialog mit den direktbetroffenen Bürgerinnen und Bürgern sowie mit den A5-Gegnern muss gesucht und aktiv geführt werden.»

Die Autobahn-Umfahrung von Biel sorgt seit Jahrzehnten für rote Köpfe. Manche lehnen eine Stadtautobahn grundsätzlich ab, weil der Verkehr dadurch nur verlagert werde. Andere zweifeln daran, dass das bestehende Ausführungsprojekt die bestmögliche Lösung sei.

Auf Druck des Kantonsparlaments nahm der Berner Regierungsrat in diesem Sommer den Alternativvorschlag eines Bürgerkomitees nochmals unter die Lupe. Er kam Ende August zum Schluss, dass der Alternativvorschlag gewichtige Nachteile habe im Vergleich mit dem offiziellen Ausführungsprojekt.

SDA/spr

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