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Neue Chefin des Berner Justizvollzugs

Die 54-jährige Romilda Stämpfli wird per Anfang 2019 neue Vorsteherin des bernischen Amts für Justizvollzug.

Leitet ab kommedem Jahr das bernische Amt für Justizvollzug: Romilda Stämpfli.
Leitet ab kommedem Jahr das bernische Amt für Justizvollzug: Romilda Stämpfli.
zvg

Der Regierungsrat wählte Stämpfli als Nachfolgerin von Thomas Freytag, wie er am Donnerstag mitteilte. Im Justizvollzug ist sie seit 2015 tätig. Zurzeit trägt sie die Gesamtverantwortung für die fünf Regionalgefängnisse Bern, Biel, Burgdorf, Thun und Moutier und für die Bewachungsstation im Inselspital. Zuvor hatte Stämpfli bei der Kantonspolizei die Abteilung Personaldienst und Personalentwicklung geleitet. Stämpfli ist verheiratet, Mutter einer Tochter und wohnt im Emmental.

Reformen nötig

Stämpfli werde ab sofort in die laufenden Arbeiten zur Optimierung der Amtsstruktur einbezogen, teilte die bernische Polizei- und Militärdirektion mit. Stämpfli habe den Auftrag, die strategische Führung der Amtsleitung zu stärken, die Prozesse zu vereinheitlichen und Querschnittsbereiche zu zentralisieren.

Das Amt für Justizvollzug ist unter anderem zuständig für die Strafanstalt Thorberg. Berichte über das dortige schlechte Betriebsklima sorgen seit längerem für Aufsehen. Die bernische Finanzkontrolle kam im Rahmen einer Sonderprüfung zum Schluss, die Aufsicht durch das Amt für Justizvollzug sei ungenügend.

Thomas Freytag hatte im Sommer nach gut drei Jahren seinen Rücktritt von dem Amt bekanntgegeben. In der Mitteilung des Kanton wurden dafür familiäre Gründe angegeben. Seit September wird der bernische Justizvollzug vom bisherigen Stellvertreter interimistisch geleitet.

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