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Neue Behörde am Anschlag

Bei der neuen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Bern haben sich 12'000 Überstunden angehäuft. Den Vorwurf, dass die Behörde zu weit weg von den Klienten operiere, weisen die Verantwortlichen zurück.

Die Kesb-Geschäftsleitung um den Vorsitzenden Jürg Eberhart (rechts) hat noch viel Arbeit vor sich.
Die Kesb-Geschäftsleitung um den Vorsitzenden Jürg Eberhart (rechts) hat noch viel Arbeit vor sich.
Adrian Moser

Es war ein Sprung ins kalte Wasser. Auf den 1. Januar 2013 hin löste im Kanton Bern die neue Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) das kommunale Vormundschaftswesen ab. 17'500 Dossiers wanderten mit einem Schlag zu einer Behörde, die es zuvor gar nicht gegeben hatte und innert kürzester Zeit aus dem Boden gestampft wurde. Seither versucht die Kesb im kalten Wasser zu schwimmen. Sie hat 12 Standorte aufgebaut und sich mit externen Partnern – Sozialdiensten, Regierungsstatthalterämtern, Polizei, Kliniken, Heimen oder Banken – vernetzt. Auch ein 24-Stunden-Pikett-Dienst wurde aufgezogen. Noch läuft aber vieles nicht rund.

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