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Nach Ersatzwahl: Direktion so beibehalten, wie sie ist?

Der Berner Regierungsrat wird am Mittwoch eine erste Aussprache über die künftige Direktionszuteilung halten. Aktuell haben die Regierungsräte unterschiedliche Vorstellungen.

SVP-Regierungsrat Christoph Neuhaus hält eine Rochade in der Direktion für sinnvoll. Währenddessen sprachen sich Finanzdirektorin Beatrice Simon (BDP) und Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP) gegen jeglichen Wechsel aus. Auch die linke Seite, mit Barbara Egger (SP) und Bernhard Pulver (Grüne), hat keinen Direktionswechsel-Wunsch geäussert.
SVP-Regierungsrat Christoph Neuhaus hält eine Rochade in der Direktion für sinnvoll. Währenddessen sprachen sich Finanzdirektorin Beatrice Simon (BDP) und Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP) gegen jeglichen Wechsel aus. Auch die linke Seite, mit Barbara Egger (SP) und Bernhard Pulver (Grüne), hat keinen Direktionswechsel-Wunsch geäussert.
Nick Soland, Keystone

Justizdirektor Christoph Neuhaus (SVP) hält eine grosse Rochade für sinnvoll. Dass sein Wunsch in Erfüllung geht, erscheint wenig wahrscheinlich.

Finanzdirektorin Beatrice Simon (BDP) und Polizeidirektor Hans-Jürg Käser (FDP) betonten am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, sie hätten keinerlei Wechselabsichten.

Barbara Egger (SP) und Bernhard Pulver (Grüne) waren zunächst nicht zu sprechen. Sie haben bisher keinen Wunsch nach einem Direktionswechsel geäussert.

«Es braucht eine erfahrene Kassenwartin, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern», sagte Simon. Ein Direktionswechsel stehe für sie deshalb nicht zur Diskussion. Die BDP-Politikerin gehört der Kantonsregierung seit 2010 an und ist damit zurzeit die amtsjüngste Regierungsrätin.

«Ich wechsle natürlich nicht», bekräftigte auch Regierungsrat Käser. Als Präsident der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorenkonferenz sei er bestens vernetzt und unter anderem intensiv mit den aktuellen Migrationsfragen befasst. 2018 trete er sowieso nicht mehr an, ein Wechsel für die letzten zwei Jahre mache keinen Sinn.

Am Sonntag wurde Pierre Alain Schnegg (SVP) in die Regierung gewählt. Er hat bereits Interesse an der frei werdenden Gesundheits- und Fürsorgedirektion von Philippe Perrenoud (SP) signalisiert.

Bereits im Februar hatte Christoph Ammann (SP) den Sprung in die Regierung geschafft. Er könnte als Volkswirtschaftsdirektor die Nachfolge seines Parteikollegen Andreas Rickenbacher antreten.

Der Berner Regierungsrat setzt sich ab Juli aus 2 SVP, 1 FDP, 1 BDP sowie 2 SP und 1 Grünem zusammen. Nach zehn Jahren Unterbruch ist die Kantonsregierung damit wieder bürgerlich dominiert.

(SDA)

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