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Mutz-Doppelstöcker nützen
 die Schienen stark ab

Das Problem mit den Doppelstockzügen auf der Strecke S 6 ist der BLS seit längerem bekannt, aber noch nicht gelöst. Die BLS misst und rechnet, die Herstellerfirma Stadler Rail versucht es mit «Feinjustierungen».

Auf der Strecke nach Schwarzenburg weisen die Kurven kleinere Radien auf als auf dem übrigen Netz der BLS.
Auf der Strecke nach Schwarzenburg weisen die Kurven kleinere Radien auf als auf dem übrigen Netz der BLS.
Tobias Anliker

Der Moderne Universelle Triebzug Mutz der BLS steht seit April auch auf der Strecke S 6 Bern–Schwarzenburg fahrplanmässig im Einsatz. Diese Strecke ist aber so speziell, dass der «universelle» Charakter des doppelstöckigen Zuges aus den Werkstätten von Stadler Rail an seine Grenzen kommt. Ursprünglich war das Trassee nach Schwarzenburg als Schmalspurstrecke konzipiert worden, gebaut wurde sie jedoch in Normalspur: Enge Kurvenradien und starke Steigungen sind die Markenzeichen der einspurigen Strecke durch das Hügelland zwischen Köniz und Schwarzenburg. Die Folge: Der 216 Tonnen schwere Zug nützt die Gleise offenbar stärker ab als die anderen eingesetzten Züge.

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