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Mutmasslicher Bijouterie-Räuber von Thun in Spanien gefasst

In Spanien ist bereits im Januar dieses Jahres ein Mann gefasst worden, den die Berner Kantonspolizei verdächtigt, 2016 in Thun eine Bijouterie überfallen zu haben.

Der bewaffnete Räuber hatte 2016 eine Bijouterie im Thuner Bälliz ausgeraubt.
Der bewaffnete Räuber hatte 2016 eine Bijouterie im Thuner Bälliz ausgeraubt.

Laut Polizeicommuniqués von 2016 überfiel der mutmassliche Räuber zuerst zwei Frauen und einen Mann in einer Thuner Privatwohnung. Dann zwang er sie, ihn in eine Bijouterie im Bälliz zu begleiten und ihm Schmuck auszuhändigen. Später liess er seine Opfer stehen und flüchtete mit der Beute Richtung Bahnhof. Rund einen Monat später veröffentlichte die Berner Kantonspolizei ein Foto des Mannes. Am Mittwoch teilte sie mit, mit Rücksicht auf alle Beteiligte und mit Blick auf ein weiteres Verfahren in Zürich mache sie keine weiteren Angaben.

Eventuell auch Frau getötet

Bei diesem Verfahren in Zürich geht es offenbar um ein brutales Tötungsdelikt aus dem Jahr 1997 in Küsnacht ZH. Eine 87-jährige Frau wurde in ihrem Haus im Vorraum zum Keller gefesselt und mit schwersten Misshandlungen tot aufgefunden.

Die Zürcher Oberstaatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch auf Anfrage, dass der Täter der von Spanien in die Schweiz ausgelieferten Mann sein könnte. Es habe sich eine konkrete Tatverdachtslage ergeben. Auch das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement EJPD bestätigte am Mittwoch eine entsprechende Meldung des «Blick», der von einem 73-jährigen Italiener spricht. Der Person werde Raub, Freiheitsberaubung und sexuelle Nötigung vorgeworfen, so das EJPD. Die Schweiz werde Spanien demnächst ein Nachtragsersuchen übermitteln. «Darin wird Spanien gebeten, die Auslieferung nachträglich für den Vorwurf des Mordes zu bewilligen.»

SDA/net

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