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Mürren bangt um Wohnprojekt

Die Gemeinde Lauterbrunnen hat schon vor der Zweitwohnungsinitiative Massnahmen gegen kalte Betten erarbeitet. Einige sind angelaufen, bei anderen hängt vieles von der Definition «Zweitwohnung» ab.

Mürren in einer Februarnacht 2012: Fast alle Fenster sind hell erleuchtet. ein solches Bild sähe der Tourismusdirektor gerne das ganze Jahr über.
Mürren in einer Februarnacht 2012: Fast alle Fenster sind hell erleuchtet. ein solches Bild sähe der Tourismusdirektor gerne das ganze Jahr über.
René Feuz

René Feuz hat sich im Februar dafür extra an einem Abend Zeit genommen. Der Leiter des Alpinen Sportzentrums und von Mürren Tourismus ist durchs Dorf hochgestiegen und hat ein Bild von Mürren bei Nacht gemacht. Heller Lichtschein dringt auf dem Bild aus nahezu allen Fenstern. «So wie im Februar», sagt René Feuz, «sollte es im Dorf eigentlich immer sein.» Doch so ist es nicht immer in Mürren. Auch der Tourismusort im Lauterbrunnental im Berner Oberland kennt Zeiten, während welcher im Dorf ganz viele Fensterläden geschlossen und die Betten kalt sind. Und das will man in Mürren ändern. Allerdings nicht, weil die Verantwortlichen nach Annahme der Zweitwohnungsinitiative am Wochenende jetzt plötzlich müssen. Im Rahmen der Ortsplanungsrevision hat sich die Gemeinde Lauterbrunnen, zu welcher Mürren gehört, schon seit zwei Jahren mit der Thematik auseinandergesetzt.

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